Neue gesetzliche Grundlage für Radon: Strahlenschutzverordnung – StrlSchV

Die neuen Regelungen betreffen sowohl Aufenthaltsräume als auch Arbeitsplätze. Entgegen der üblichen Praxis wird für Arbeitsplätze ein höheres Schutzniveau definiert als für private Aufenthaltsräume. Außerdem hat der Gesetzgeber einen Referenzwert definiert, der als Maßstab dafür dienen soll, ob Schutzmaßnahmen angemessen sind oder nicht: Demnach darf die für das gesamte Jahr gemittelte Radonkonzentration in der Raumluft einen Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) nicht übersteigen.

In § 5 Abs. 29 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) ist eine Definition zum „Referenzwert“ enthalten:  „(…) ein festgelegter Wert, der als Maßstab für die Prüfung der Angemessenheit von Maßnahmen dient. Ein Referenzwert ist kein Grenzwert.“